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Willkommen auf der Internetseite der Familie von Groote!

Wir freuen uns, Ihnen einen Überblick zur Herkunft, zur etwa 900-jährigen Geschichte und zur Entwicklung unserer Familie vorstellen zu können. Auch möchten wir Aktuelles für die Familienmitglieder und Freunde der Familie mitteilen.

Die Genealogie wird im neueren Teil mittels Passwort geschützt, also nur für Verwandte einsehbar.  

Die Wurzeln der Familie liegen in Flandern, wo der Name “de Groote” schon im 10. Jahrhundert nachweisbar ist. Die Inhaber des Namens hatten oft hohe Ämter in der Verwaltung und im Rechtswesen inne. Jean (Jan) de Groote siedelte zu Beginn des 13. Jahrhunderts nach Gent über, wo er als erster beigeordneter Bürgermeister und Kaufmann lebte.

Burg Maldeghem zwischen Brügge und Gent

Die Verbindung von hohen öffentlichen Ämtern und dem Wirken als Kaufleute sollte für mehr als fünf Jahrhunderte zur festen Familientradition werden.

Mitte des 16. Jahrhunderts erreichte der spanisch-niederländische Krieg Gent und zwang Mathias de Groote zur Flucht nach Ypern. Zu Ende des 16. Jahrhunderts musste sein Sohn, der strenge Katholik und Reformationsgegner Nikolas de Groote, seine Heimat verlassen und floh nach Köln. Auf der Flucht wurde er von seiner Frau und seinen Kindern getrennt. Die Familienchronik berichtet, dass er seine Frau 1580 nach langer Suche in der Kölner Römergasse wieder fand; auf einem Schild soll gestanden haben: “Allhier gibt Frau de Groote Unterricht im Lesen und Schreiben”. Die Familie war zunächst mittellos, doch etablierte sie sich schnell in Kölner Kaufmannskreisen.

Sein Sohn Heinrich wurde bereits Ratsherr in Köln, dessen gleichnamiger Sohn Heinrich wurde Bürgermeister. Auch die nächsten beiden Generationen stellten regelmäßig und oft Kölner Bürgermeister. Nebem kaufmännischem und politischem Engagement war die Familie auch stets in humanitären und kirchlichen Anliegen aktiv. Jacob de Groote ließ den als cimiteria exulum eingerichteten Friedhof St. Katharinen, genannt Elendsfriedhof, einfrieden. Dies war der Friedhof, auf dem alle Fremden, alle Hingerichteten und die im Gefängnis Verstorbenen, aber auch die Kölner Protestanten sowie die Verstorbenen der Kölner Stadtsoldaten beerdigt wurden. Jacob stiftete zwei theologische Lehrstühle und öffentlichen Unterricht für arme Kinder.
Der 1627 geborene Jacob (der Jüngere) de Groote ließ den Elendsfriedhof mit einer Mauer und einem eisernen Gitter versehen, weil er mit angesehen hatte, wie ein Hund an den Knochen eines kurz zuvor Beerdigten nagte. In seinem Testament stiftete er 30.000 Reichstaler zur Unterstützung kultureller und sozialer Zwecke, unter anderem zur Unterstützung armer Handwerkslehrlinge.
Franz Jacob von Groote und sein Bruder Everhard Anton Jacob Balthasar waren die Stifter der auf dem Elendenfriedhof erbauten Kirche “St. Gregorius im Elend”. Everhard von Groote war auch Präsident der Kölner Armenverwaltung.

Maria Franz Jacob Gabriel de Groote wurde wegen seiner Verdienste um Stadt und Reich für sich, seine Geschwister und Nachkommen am 13. Februar 1780 von Kaiser Franz Joseph II. in Wien als Edler von Groote zu Kendenich, des heiligen Römischen Reiches Ritter in den erblichen Reichsadel und Reichsritterstand erhoben. Er erhielt auch das privilegium denominandi, also die Berechtigung, sich nach den innehabenden oder zu erwerbenden Besitzungen zu nennen.

Das im Adelsdiplom beschriebene Wappen vereinigte das seit 1260 geführte flandrische Wappen (ein durch ein hellblaues Kreuz in vier Felder geteiltes Schild, in welchem sich die Merletten bzw. verstümmelten Amseln befanden) mit einem neuen Wappen, das Nicolas de Groote in Köln angenommen hat. Zum Zeichen des Neubeginns in Köln hatte er ein Wappen geschaffen, das zwei zwei blaue Sterne und ein grünes Kleeblatt in einem goldenen Feld zeigt. Hiermit könnte er Gottvertrauen und Optimismus für den Neuanfang ausgedrückt haben. Darauf deuten die gewählten Symbole der Sterne als Überbringer des Lichts und des Kleeblatts als Zeichen der Trinität, aber auch für Einheit und Stabilität, während die Grundfarbe Gold für Zukunft und Ewigkeit steht.

das “alte Wappen”, seit 1260 nachweisbar
das “Kölner Wappen”
(kombiniertes) Familienwappen

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